Weitere Fortsetzungen
Hier findet Ihr noch drei weitere mögliche Fortsetzungen aus dem Lesebuch, das wir erstellt haben. Die Nummern geben die jeweilige Zahl aus diesem gedruckten Buch an. Der Kommentar des Lesebären ist rot und kursiv hervorgehoben.
11
So schnell wie es Maxi gesagt hatte, ging der Fall erst richtig los. Sie schlichen zur Höhle und bauten sich dort ein Versteck.
Da kam schon Sven, schaute sich verstohlen um und lief in die Höhle. Er flitzte zu den Sieben Zwergen, musterte sie kurz und lief weiter. Maxi und Jonas folgten ihm.
Aber was war das? Die Höhle ging ja noch viel weiter hinein! Es waren gleich drei verschiedene Gänge. Sven nahm den ersten, Maxi und Jonas gingen den dritten Gang entlang.
Maxi sagt zu Jonas: „Ich frage mich, wo der nur hinführen kann.“
Da sahen sie plötzlich einen Schatten. Ein maskierter Mann! Oh, je!
Maxi und Jonas rutschte vor Angst das Herz in die Hose. Schließlich entdeckte Sven die beiden.
Er sagt: „Was macht denn ihr da?“
Maxi und Jonas stotterten: „Wir sind einfach mal in der Höhle weitergewandert. Kommt wir schnappen uns den maskierten Mann!“
Sie rannten zusammen los. Jetzt begann eine wilde Verfolgungsjagd, erst quer durch die Höhle, dann nach draußen. Plötzlich stolperte der maskierte Mann über einen Felsbrocken. Schnell wie der Wind rannten die drei Jungs zu ihm hin. Maxi riss ihm den Hut von Kopf. Wer war das? Herr Quarz! Sie packten ihn an der Jacke und gingen zur Rezeption.
Sie sagten voller Stolz: „Er hat den siebten Zwerg gestohlen.“
Da war auch schon die Polizei und nahm Herrn Quarz fest. Für ihre heldenhafte Tat bekam jeder der Jungs freien Eintritt in einen Freizeitpark als Belohnung.
Dabei hatten sie ganz vergessen, dass sie vorher Streit hatten. Die Drei nannten sich jetzt „Detektive 003“.
Vera-Sophie (Klasse 4, Albert-Schweitzer-Volksschule Albertshofen)
Liebe Vera-Sophie,
Deine Geschichte finde ich prima! Es ist sehr spannend, wie Maxi zuerst Sven verdächtigt, am Ende aber Herr Quarz der Dieb ist.
Ich frage mich aber: Als Maxi und Jonas Sven in der Höhle entdecken, da finden sie ihn doch sehr verdächtig. Dann sollten sie ihn doch im ersten Gang verfolgen, oder? Warum nehmen sie stattdessen den dritten Gang?
Magst Du noch ein wenig an Deiner Geschichte tüfteln?
Viele Grüße
Dein Lesebär
P.S. Du kannst Dir noch weitere Abenteuer der "Detektive 003" ausdenken.
12)
Maxi und Jonas gehen in die Höhle. Sie schauen sich die „Sechs Zwerge“ an, und stellen fest: Es stehen nur noch sechs Steine da. Ein Stein war so gut wie unbezahlbar. Maxi und Jonas schauen sich weiter um. Sie entdecken einen Brösel von einem Tropfstein.
„Das könnte ein Stück von dem verschwundenen Stein sein“ , meint Jonas.
„Komm, wir gehen damit zur Polizei“ , sagt Maxi.
Bei der Polizei angekommen, stellt sich heraus, dass das Stück kein echter Brösel von einem Tropfstein war, sondern ein Stück Plastik. Maxi und Jonas gehen zurück zur Höhle und suchen nach mehreren Spuren. Plötzlich hören sie Schritte. Beide erschrecken.
„Das ist Herr Quarz!“ , flüstert Maxi. Auf einmal steht ein großer Mann vor ihnen.
Der Mann krächzte: „Was habt ihr hier verloren, ihr Rotzbengel?!“
„Äh, ... ähm“ , stottern die Beiden „Wir haben unser Trinken hier irgendwo verloren!“
Mit schweren Schritten geht der Mann, ohne etwas zu sagen davon.
„Das war doch nicht Herr Quarz!“ , behauptete Jonas.
„Stimmt... Denkst du das, was ich denke?“
„Hmm. Los, wir folgen ihm!“ , flüstern sie sich gegenseitig zu.
Als sie gehen wollen, steigt Jonas auf etwas hartes und spitzes: „Aua!“
Er schaut auf den Boden und sieht etwas glänzendes dort liegen.
„Das ist Munition!!!“ , erschrickt Maxi. Zum Glück nicht zu laut, sonst hätte es wahrscheinlich der fremde Mann bzw. Der, der den Tropfstein geklaut hat, gehört.
Der Mann geht bis zur Polizei, bog aber dann ruckhaftig in eine Gasse ab. Dort hat er wieder was verloren, war also nicht besonders geschickt beim Abhauen. Zuerst hatten Maxi und Jonas gedacht, der Dieb will sich selbst verraten, doch als er abgebogen ist, nicht mehr.
Sie gingen zu dem, was dem Dieb heruntergefallen ist.
„Unser nächster Hinweiß!“ , stöhnt Jonas
„Wann hört das endlich auf, mit der Sucherei!?“
„Nichts da! Wir können Herr Quarz doch nicht im Stich lassen!“ , meint Maxi.
Sie schauen auf den Boden und sehen eine kohlrabenschwarze Maske mit ein paar blonden Haaren daran. Mit all den gefundenen Sachen gingen sie zur Polziei.
„Halten sie Ausschau nach einem Mann mit blonden Haaren, einer großen Tasche und manchmal mit einer dunklen, schwarzen Sonnenbrille!“
„Alles klar!“ , sagte der Polizist.
Sie gehen wieder raus.
„Diese Maske... ich glaube, die gibt es nur 3 mal auf der Welt! Hmm... Jonas, ich habe einen Plan!“
Danach, als sie den Plan besprochen haben, geht es los.
Maxi und Jonas gehen zu dem Dieb, und sprechen ihn ganz normal an: „Verkaufen oder tauschen sie TROPFSTEINE?“
Der Mann wird nervös und rot im Gesicht: „Ähm,... ja, ich verkaufe Tropfsteine!“
„Tauschen sie auch Tropfsteine gegen diese Maske?“ Maxi hebt die Maske hoch.
„Meine Maske!!!“ , schreit der Mann.
„Unser Tropfstein!“ , sagt Jonas beruhigt. Maxi hält die Maske hin. Der Dieb reißt sie Maxi aus der Hand.
„Her mit unserem Tropfstein!“ , sagte Jonas mutig, und streckte die Hand aus.
Der Mann gibt ihm tatsächlich den Tropfstein wieder zurück und machte sich vom Acker. Maxi und Jonas schauten sich gegenseitig an, dann zucken sie mit den Achselnund gehen zurück zur Höhle.
Dort wartet schon Herr Quarz. Er schaut uns mit großen Augen an und sagt schließlich: „Meine Helden, ihr habt den Stein gefunden!!!“
„Sie sollten eine Wache aufstellen!“ , entgegnet Maxi.
„Mach ich! Und danke noch einmal!“
„Gern geschehen!“ , sagen sie und gehen.
Nun haben alle doch noch etwas von dem Ausflug gehabt und es waren alle fröhlich.
Adrian und Alexander (Klasse 4b, Grundschule Kitzingen-Siedlung, Kitzingen)
Lieber Adrian, lieber Alexander,
in Eurer Geschichte sind Maxi und Jonas aber ganz schön mutig! Dass sie den Dieb einfach alleine verfolgen, das hätte ich mich nicht getraut. Toll!
Ein Tipp für Euch: Achtet bei Eurer Geschichte nicht nur darauf, ob sie spannend ist. Denkt auch daran, richtig zu schreiben. Am besten ist es, man liest eine fertige Geschichte noch einmal in Ruhe durch und guckt,
- ob alle Wörter richtig geschrieben sind,
- ob die Sätze nicht zu kompliziert, sondern gut verständlich sind
- und ob man in der ganzen Geschichte nur eine Zeit (nur ein Tempus) benutzt hat. Ihr schreibt nämlich am Anfang in der Gegenwart (Präsens) und später in der Vergangenheit (Präteritum).
Viel Spaß beim Überarbeiten wünscht Euch Euer Lesebär
13)
Maxi und Jonas wollen den Fall lösen. Sie beschließen, eine Spur zu suchen.
Sie suchen vor dem Museum, aber der Museumsbesitzer sagt, dass Sven nicht da war.
„Also die falsche Spur“, murmelt Maxi.
„Wir könnten vor der Höhle suchen“, meint Jonas.
Maxi ruft: „Na klar! Daran hab ich nicht gedacht. Der Täter muss ja in die Höhle gegangen sein um den Stein zu hohlen.“
„Also worauf warten wir noch?“, sagt Jonas. Die beiden laufen zur Höhle und suchen dabei nach einer Spur. An der Höhle angekommen untersuchen sie jeden Winkel. Sie finden eine Spur.
„Die sieht aus wie Svens Fußspur!“, meint Maxi.
Jonas sagt: „Sven muss wieder rein gegangen sein um den Stein zu verstecken!“
„Wir müssen uns den ersten Hinweis merken!“, sagt Maxi.
Am nächsten Tag machen sie eine Klassenfahrt in die Berge. Maxi und Jonas sitzen im Bus nebeneinander und beratschlagen wie sie noch an den Täter kommen, er könnte ja hier im Bus sein.
Jonas meint zu Maxi: „Sven war doch so gierig, er könnte es doch gewesen sein!“
„Quatsch! Sven würde so was nie tun!“, entgegnet Maxi.
„Aber er hat doch gesagt das er den Stein unbedingt will“, sagt Jonas.
„Merken wir es uns“, sagt Maxi.
Als sie von der Klassenfahrt wieder zurückkommen sieht Jonas, dass Sven in der Ecke sitzt und etwas Glitzerndes in der Hand hält.
Jonas sagt zu Maxi: „Sven hat da etwas Glitzerndes in der Hand. Aber ich konnte nicht erkennen was es ist.“
„Dann müssen wir ihn fragen, egal ob es ein Geheimnis ist.“, flüstert Maxi zurück. Beide gehen zu Sven hin, der dreht sich weg.
„Bitte sag uns was du dort hast. Wir wollen nicht neugierig sein. Wir sind doch deine Freunde!“, bittet Maxi. Sven dreht sich um, mit Tränen in den Augen und dem Tropfstein in der Hand.
„Ich wollte es doch nur als Geschenk für meine Mami. Ich wollte es wirklich nicht!“ schluchzt Sven.
„Wir wollen dich doch nicht bestrafen. Wir wollen es nur wissen, und jetzt wissen wir es.“ tröstet Maxi ihn.
„Und jetzt komm! Wir wollen doch nicht das die Polizei kommt!“ meint Jonas.
„Aber sie werden mich heim schicken.“ schluchzt Sven.
„Komm, wir machen das zu dritt. Und wir erklären es unserer Lehrerin zusammen.“, tröstet ihn Jonas.
Als sie bei der Lehrerin sind, und die Lehrerin ganz erleichtert ist, sagt Maxi: „Sven wollte es als Mitbringsel, bzw. als Geschenk für seine Mutter mitbringen, aber da hat er sich etwas anderes ausgedacht und wollte den Stein zeigen. Aber er hat sich so geschämt.
„Sven, wir fahren noch heute zu Herrn Quarz und sagen es ihm. Um 15:30 Uhr treffen wir uns bei meinem Auto.“, meint die Lehrerin.
Um 15:30 Uhr stehen sie schon an Frau Meiers Auto. Als sie bei Herrn Quarz sind, und die ganze Geschichte erzählt haben, sagt Herr Quarz zu ihnen:
„Ich bin sehr erleichtert, aber ich kann den Stein nicht mehr ansetzten. Ich kann ihn nur ins Museum setzten, und das mach ich auch. Danke für den Stein. Danke!“
„Gern geschehen“, rufen alle wie aus einem Munde. Dann fahren sie wieder in die Jugendherberge.
Als die restlichen Tage vergangen sind, fährt die Klasse wieder heim. Im Bus sitzen Sven, Jonas und Maxi in der letzten Bank nebeneinander. Als Sven seine Mutter begrüßt, drückt er ihr gleich das kleine Geschenk in die Hand. Die Mutter freut sich sehr, denn es ist ein Quarzstein, das sehen auch Maxi und Jonas, denn sie stehen ein bisschen weiter weg und betrachten die beiden.
„Jetzt sind wir wieder allerbeste Freunde“, sagt Jonas.
„Genau!“, meint Maxi. Und beide gehen mit ihren Eltern nach Hause.
Ann-Kathrin, Viviane, Anna (Klasse 4b, Grundschule Kitzingen-Siedlung, Kitzingen)
Liebe Ann-Kathrin, liebe Viviane und liebe Anna,
was für eine schöne Geschichte! Wie richtige Detektive verfolgen Jonas und Maxi viele Spuren, denken scharf nach und merken sich die Hinweise gut.
Lest Eure Geschichte noch einmal aufmerksam durch und achtet darauf, ob alle Wörter richtig geschrieben und alle Sätze leicht zu verstehen sind. Mein Tipp: Lest viel, egal ob Detektivgeschichten oder andere Bücher!
Dabei lernt Ihr wie von selbst, wie man eine spannende Geschichte schreibt. Und die richtige Rechtschreibung bekommt Ihr dabei auch mit.
Viele Grüße
vom Lesebär
Es folgen noch zwei Bilder, die inhaltlich zu diesen Fortsetzungen passen:
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