Weitere Fortsetzungen E
Und zum Schluss findet Ihr hier noch weitere mögliche Fortsetzungen aus dem Lesebuch, das wir erstellt haben. Die Nummern geben die jeweilige Zahlaus diesem gedruckten Buch an. Der Kommentar des Lesebären ist rot hervorgehoben.
1)
Maxis erster Fall
Auf einmal rief eine Frau mit weißen Haaren aufgeregt: „Meine Nachbarin ist verschwunden.
Sie hat sich in der Höhle die ganze Zeit neben mir aufgehalten!“
Herr Quarz, der Höhlenführer zählte die Gruppe mit den Frauen durch und tatsächlich, eine Dame fehlte.
„Hat sie jemand herausgehen sehen?“, fragte er ganz ungeduldig.
„Vorhin stand sie noch neben mir!“, versicherte eine andere Frau.
„Wir müssen unbedingt diese fremde Frau finden“, dachte sich Jonas.
Maxis Kopf fing an zu arbeiten: „Wenn die Frau hier nicht unter uns ist, dann müsste sie in der Höhle sein. Dort wäre sie aber jetzt eingesperrt. Ihre einzige Möglichkeit zu entkommen, wäre das Verschwinden durch einen geheimen Ausgang.
„Hat die Höhle mehrere Ausgänge?“, fragte Maxi Herrn Quarz.
„Ja, es gibt noch einen Ausgang, aber den kenne nur ich“, teilte der Höhlenführer mit. „Bitte führen Sie uns zu diesem Ausgang!“, bettelte Jonas.
„Gut , holt den Mann vom Kiosk her und die Frau vom Museum. Sie sollen auf die Gruppe aufpassen!“, befahl Herr Quarz. Die Lehrerin verständigte die beiden Erwachsenen. Schon zogen Herr Quarz und die Detektive los. Ihr Weg führte an Hecken und Sträuchern vorbei. Sie kletterten Felsblöcke hinauf und hinunter. Nach rund zehn Minuten erreichten sie eine Öffnung im Felsen. Niemand war jedoch dort zu sehen.
„Ihr bleibt hier und ich schaue noch einmal in der Höhle nach!“, wies Herr Quarz die beiden
Kinder an. Kurz darauf standen die beiden Buben alleine auf der Lauer.
„Was ist, wenn die Frau bewaffnet ist?“, schoss es Maxi durch den Kopf.
„Du, Jonas, ich habe Angst. Ich will zurück zu den anderen gehen“, jammerte er.
„Das geht nicht. Wie sollen wir sonst Svens Unschuld beweisen?“, entgegnete Jonas.
„Außerdem verlässt sich Herr Quarz auf uns.“
Noch während er redete, drangen unheimliche Geräusche aus der Felsenöffnung. Jemand scharrte ganz unüberhörbar. Maxi bekam eine Gänsehaut. Sein Herz klopfte bis zum Hals.
Wie der Blitz versteckten die beiden Buben sich hinter einem dichten Busch.
„Siehst du den Schatten?“, flüsterte Jonas. Mühelos zwängte sich die Frau mit den weißen Haaren durch den Ausgang. Sie trug einen Rucksack auf dem Rücken. Maxi hielt gebannt die Luft an. Sie schien sich ihrer Sache ziemlich sicher zu sein. Nichtsahnend zog sie am Versteck der beiden Kinder vorbei und bog in einen Wanderweg ein.
„Was machen wir jetzt?“, dachte Jonas fieberhaft nach. Maxi konnte sich nicht mehr
zurückhalten. Mit einem Satz sprang er aus seinem Versteck auf den Waldweg und schrie aus sicherem Abstand: „Halt!“
Damit hatte sie nicht gerechnet. Sie zuckte zusammen und drehte sich entsetzt in die Richtung um, aus der sie die Stimme vermutete. Blitzschnell zog Maxi sein Handy hervor und verständigte die Polizei:
„Polizei! Bitte kommen! Wir haben eine verdächtige Person hier am Waldweg gefunden.“ Kurze Zeit später brauste ein Polizeiauto heran. Vier Polizisten sprangen aus dem Fahrzeug und stellten sich der Frau in den Weg.
„Hier haben sie den Zwerg. Es tut mir so leid. Ich bin krank. Ich muss stehlen“, jammerte sie zitternd am ganzen Körper und überreichte den Beamten das Diebesgut.
„Woher kannten Sie den Höhlenausgang?“, fragte sie ein großer Polizist.
„Ich bin als Kind hier in der Umgebung aufgewachsen. Die Höhle habe ich so oft besucht, dass ich jeden Stein darin kenne“, antwortete sie verlegen.
Die gute Nachricht von der Klärung des Falles sprach sich in Windeseile herum. Zurück am Kiosk lobte Herr Quarz die beiden Kinder:
„Ihr seid die tüchtigsten Detektive, die ich je gesehen habe.“
Maxi und Jonas aber waren froh, dass ihr Freund Sven nichts mit dem Diebstahl zu tun gehabt hatte.
Die beiden Buben werden sich noch lange an diesen aufregenden Tag erinnern.
Marco (Klasse 4b, Grundschule Mainstockheim)
3)
Ein unangenehmer Fall
„Der Dieb ist bestimmt ein Schüler aus der 4. Klasse“, vermutete Maxi. „Bevor wir die Höhle besucht hatten, war noch alles in Ordnung und bei der Gruppe nach uns war der Zwerg verschwunden. Vielleicht hat ihn doch Sven mitgenommen!“
Maxi und Jonas beschlossen Sven zu suchen, um mit ihm zu reden. Zuerst liefen die beiden Jungen zum Kiosk zurück.
Dort angekommen fragte Maxi den Verkäufer: „Haben Sie zufällig einen blonden Jungen mit einer blauen Jacke und schwarzen Handschuhen gesehen?“
„Ja, der ist hier vorbeigekommen und Richtung Museum gegangen“, antwortete der
Verkäufer.
Maxi und Jonas bedankten sich bei ihm und gingen Richtung Museum. Dort angekommen sahen sie Herrn Quarz, wie er gerade mit der Polizei telefonierte. Er war ganz aufgeregt und fuchtelte beim Sprechen wild mit seiner Hand in der Luft herum.
Maxi und Jonas schlichen an Herrn Quarz vorbei und wandten sich der spindeldürren Frau vom Museum zu. Sie blickte die beiden Schüler wieder ganz mürrisch an.
Maxi ließ sich aber davon nicht einschüchtern und fragte: „Haben Sie einen blonden Jungen mit einer blauen Jacke gesehen, wir suchen ihn nämlich?“
Sie antwortete abweisend: „Ja, habe ich.“
„Wo ist er denn hingegangen?“, fragte Jonas.
Unfreundlich antwortete die Frau: „Der wollte wissen, wo es zu den Versteinerungen geht.
Also, da lang und jetzt geht weiter, seht ihr denn nicht, dass ich zu tun habe!“
Maxi ging zu den Versteinerungen und Jonas suchte Sven in den anderen Räumen des
Museums, doch leider war er nicht zu finden. Sven blieb nach wie vor wie vom Erdboden verschluckt.
Da sie im Museum kein Glück hatten, eilten sie zum Ausgang. Herr Quarz war nicht mehr zu sehen.
„Er wird wahrscheinlich am Eingang der Höhle auf die Polizei warten“, dachte sich Jonas.
Vor dem Museum rief Frau Meier:„Alle Kinder der 4. Klasse sammeln sich auf dem
Busparkplatz!“ Maxi lief mit Jonas im Schlepptau an Frau Meier vorbei zum Parkplatz, wo Herr Dieck auf die Klasse aufpasste, während Frau Meier die restlichen Kinder suchte.
Maxi sprach Herrn Dieck an: „Haben Sie Sven gesehen? Ist er hier bei der Klasse?“
Aber Herr Dieck schüttelte den Kopf und erwiderte: „Nein, der ist noch nicht da. Frau Meier sucht noch einige Schüler aus der Klasse. Ihr beide bleibt aber jetzt mal hier. Habt ihr mich verstanden?“
„Ja, ist in Ordnung.“, murmelte Maxi.
Alle Besucher schauten nun zu, wie ein Streifenwagen an ihnen vorbei zur Höhle
hochbrauste. Dort angekommen stiegen zwei Polizeibeamte aus und steuerten auf Herrn Quarz zu, der dort am Eingang auf sie gewartet hatte. Herr Quarz berichtete den Beamten noch einmal ganz aufgeregt den Vorfall. Einer der Polizisten kehrte zum Einsatzwagen zurück, öffnete den Kofferraum und holte etwas heraus. Dann lief er zur Höhle und sperrte mit einem Band den Eingangsbereich der Höhle ab.
Plötzlich bemerkte Maxi jemand hinter einem Busch in der Nähe des Eingangs. Maxi hielt die Luft an. Dann schaute er noch einmal hin.
„Tatsächlich, das ist Sven! Jonas, schnell komm mit!“, rief er seinem Freund zu. Kurze Zeit später standen sie vor Sven am Busch.
„Sven, was soll das Versteckspiel? Wenn du den Zwerg hast, dann gib ihn her!“, forderte Maxi ihn auf. Aber Sven versuchte wortlos sich zu entfernen, doch Jonas hielt ihn an der Jacke fest.
„Lass mich los!“, schrie Sven. „Du bist wohl verrückt geworden, was wollt ihr denn von mir!“ Sven versuchte sich mit aller Kraft loszureißen.
Auf einmal fiel etwas zu Boden. Maxi hob den Gegenstand sofort auf und betrachtete ihn mit leuchtenden Augen.
„Sven, wie kannst du nur den Zwerg abbrechen!“
Alle Blicke richteten sich jetzt auf Sven, der zu weinen anfing und die Kinder ganz
verzweifelt ansah.
„Es tut mir so leid, ich hätte das nicht machen dürfen. Aber der Tropfstein sah so schön aus und ich wollte ihn meiner Mutter als Geschenk mitbringen“, wimmerte er.
„Das ist nicht schön von dir gewesen. Komm du musst alles Frau Meier und Herrn Dieck beichten. Die können das bestimmt wieder geradebiegen“, munterte ihn Maxi auf.
Alle drei Jungen liefen zu Frau Meier und Sven gestand den Diebstahl.
„Das ist ja unerhört!“, schimpfte Frau Meier. „Das ist Sachbeschädigung und Diebstahl.
Dieser Unfug wird noch Folgen für dich haben“, drohte sie.
Zu viert suchten sie die Polizisten auf, die immer noch vor der Höhle standen und mit Herrn Quarz sprachen. Frau Meier erklärte ihnen, was Maxi und Jonas herausgefunden hatten. Die Polizisten nahmen Sven mit auf die Wache. Dort wurden auch seine Eltern informiert.
Herr Quarz lobte Maxi und Jonas für ihre große Hilfe: „Das habt ihr sehr gut gemacht.“
Nachdem alles geklärt und erledigt war, kehrten die Schüler in die Jugendherberge zurück. Maxi war über Svens Diebstahl noch immer sehr entsetzt. Der Spaß am Ausflug war ihm erst einmal vergangen.
Man darf nicht einfach etwas mitnehmen, wenn es einem nicht gehört.
Vanessa und Kristina (Klasse 4b, Grundschule Mainstockheim)
Liebe Vanessa, liebe Kristina,
das habt ihr sehr schön geschrieben! Die Geschichte ist spannend und Ihr beschreibt alles sehr ausführlich und genau. Toll!
Noch spannender wäre Eure Geschichte, wenn Ihr Maxi und Jonas zunächst auf eine falsche Fährte führt. Sie könnten erst zum Beispiel die Frau vom Museum verdächtigen und erst später auf den wirklichen Täter kommen.
Versucht es mal! - Viel Spaß dabei -Euer Lesebär
5)
Maxis erster Fall
„Herr Quarz, Herr Quarz!“, ertönt es aus Maxis Mund. „Lassen Sie mich und meine Freunde in die Höhle gehen. Wir lösen den Fall!“
„Ihr? Das schafft ihr niemals! Ihr seid viel zu jung für so einen Fall!“, schreit Herr Quarz ärgerlich.
„Wir schaffen es. Maxi hat schon einige Tipps, wie die Polizisten den Dieb schneller finden könnten“, fügt Sven hinzu.
Herr Quarz verzieht das Gesicht und meint schließlich: „Okay, ich lasse euch in die Höhle. Aber die Polizei muss mit! Wer weiß, vielleicht seid ihr ja selbst die Täter.“
„Das sind wir nicht!!“, protestieren die drei wie aus einem Mund.
Herr Quarz führt die Kinder in die dunkle Höhle und wünscht ihnen mit einem bösen, doch auch lieben Lächeln viel Erfolg. Als die Jungen in das Höhleninnere gelangen, wo schon viele Polizisten nach Hinweisen suchen, machen sie sich mit Feuereifer an die Arbeit. Nach einigem Hämmern, Dreck und Steinen … der erste Hinweis.
Maxi schreit: „Ein Fußabdruck! Ich habe einen Fußabdruck gefunden!“
Schon kommen alle Polizisten samt Jonas und Sven angerannt, um sich die Entdeckung von Maxi anzusehen.
Schließlich lobt ein Polizist mit freundlicher Stimme Maxi: „Das hast du gut gemacht, Junge! Jetzt wissen wir schon mal, dass der Dieb ein Mädchen ist, denn der Fußabdruck ist sehr klein und schmal. Kennt ihr irgendein Mädchen, das …?“
Hier unterbricht er und schaut zu Jonas hinüber, der auf den Boden starrt und aufgeregt ruft:
„Hey, Leute, Kommt her! Ich hab eine Kette mit dem Namen Nina gefunden!“
Alle Polizisten rennen zu Jonas, der am Boden kniet und das Armkettchen in den Händen hält.
„Sagtest du Nina? Ich kenne eine Nina!“
„Ich auch!“, fällt Sven Maxi ins Wort.
„Also ihr kennt beide eine Nina?“
„Zwei!“, korrigierte Sven den Polizisten.
„Ja, wir kennen zwei Ninas. Einmal die Nina Hoffmann aus unserer Klasse und noch eine aus der 4c“, sagt Jonas.
„Gut, ihr drei! Ihr holt jetzt die zwei Mädchen und bringt sie in die Höhle.“
Die Jungs laufen ins Mädchenwohnhaus und führen die beiden Mädchen in die Höhle. Eine Polizistin vergleicht sofort den Fußabdruck mit der Fußgröße von Nina aus der 4c. Er passte nicht! Dann bleibt nur noch … Nina Hoffmann. Sie ist die Diebin! Nun ist sie überführt.
Kleinlaut gesteht sie: „Okay, ich war es! Ich wollte meiner Mutter ein besonderes Andenken mitbringen. Ich habe mir nichts dabei gedacht.“
„Soso! Trotzdem ist es Diebstahl, mein Fräulein!“, erklärt die Polizistin.
Nina bekommt eine saftige Strafe. Doch Maxi, Jonas und Sven werden für die Lösung ihres ersten Polizeifalles mit einer Medaille belohnt.
Sina (Klasse 4a, Volksschule Hellmitzheimer Bucht, Markt Einersheim)
Liebe Sina,
eine tolle Geschichte hast Du geschrieben! Ich finde besonders gut, dass man beim Lesen nicht weiß, wer der Täter ist. Herr Quarz verdächtigt Maxi und seine Freunde ... da habe ich schon gedacht, Herr Quarz hat den Tropfstein selber gestohlen! Und dann war es eine richtige Überraschung, als es plötzlich zwei verdächtige Ninas gab. Das macht Deine Geschichte sehr spannend.
Viele Grüße
Dein Lesebär
6)
Da fragte Jonas: „Können wir Ihnen helfen?“
Darauf antwortete Herr Quarz: „Ihr doch nicht, wer weiß, vielleicht habt ihr ja sogar den Zwerg gestohlen. Ich lass das lieber die Polizei machen.“ Herr Quarz rief dort sofort an. Er fragte, ob sie helfen könnten. Aber der Wachtmeister meinte, das wäre ein Scherz, denn so einen Tropfstein könnte man ja nicht so einfach abbrechen. Da hatte er ja auch Recht.
„Jetzt müssen wir Ihnen wohl doch helfen?“, sagte Maxi. Herr Quarz hatte nichts dagegen. Jonas fragte Herrn Quarz, ob es noch mehr Eingänge gäbe, wo der Dieb rein könnte?
Herr Quarz ging mit ihnen in die Höhle und sagte: „Ja, aber das ist sehr, sehr geheim. Nur ich und die Angestellten im Museum wissen davon. Also, ihr sagt es keinem! Hinter den Sieben Zwergen ist ein Geheimgang.“
Die beiden Jungen gingen auf ihr Zimmer, um zu überlegen. Jonas dachte gründlich nach. Da kam ihm die Idee, dass es die spindeldünne Frau sein könnte. Eigentlich hieß sie ja Maria Dingeldein. Sie mochte es gar nicht, wenn man sie „Fräulein Dingeldein“ rief.
Maxi und Jonas rannten sofort zum Museum. Aber die Frau war nicht da. Zufällig lief Herr Quarz hier entlang.
Maxi fragte ihn: „Könnte es Frau Dingeldein gewesen sein?“´
„Das ist es!“, rief Herr Quarz.
„Sie ist ab sofort Hauptverdächtige!“ schrie Jonas.
„Sie sagte, sie will sich ein Auto kaufen, obwohl sie gar nicht viel Geld hat“, sprach Herr Quarz. Jetzt machte alles Sinn.
Sofort rief er die Polizei an und brüllte: „Wir haben den Dieb!“
Der Autoverkauf war ganz in der Nähe. Gleich liefen sie dorthin. Frau Dingeldein saß in einem Wohnmobil.
Herr Quarz rief: „Es ist Frau Dingeldein!“
Jetzt kam auch die Polizei, genau richtig. Die Diebin wollte gerade losfahren, aber das Polizeiauto fuhr davor. Da stieg Frau Dingeldein auch schon aus dem Wohnmobil aus. Der Wachtmeister fragte sie, was das soll.
Zögernd antwortete sie: „Ich finde es hier grausig. Erst dachte ich, hier ist es traumhaft schön, doch dann wurde es immer schlimmer. Also überlegte ich, ich könnte den Tropfstein abraspeln, ihn gegen das Wohnmobil eintauschen und abhauen.“
„Wir müssen sie wohl oder übel festnehmen!“, sagte der Wachtmeister.
Alle gingen nun beruhigt zurück in die Jugendherberge, Herr Quarz natürlich mit dem Museumszwerg. Er lobte den Scharfsinn von Maxi und Jonas und spendierte ihnen ein Eis.
Am nächsten Tag wanderten die Jungen noch auf einen Berg und schließlich fuhren sie nach Hause. Dort erzählten sie die spannende Woche ihren Eltern.
Jenny (Klasse 4, Albert-Schweitzer-Volksschule Albertshofen)
Liebe Jenny,
Deine Geschichte ist toll, ich habe sie sehr gerne gelesen.
„Fräulein Dingeldein“ klingt wirklich lustig! Ich verstehe nur nicht, wie Maxi auf die Idee kommt, dass Frau Dingeldein die Hauptverdächtige ist. Hat er beobachtet, wie sie durch den Geheimgang gekrochen ist und vielleicht heimlich telefoniert hat? - Das kannst Du noch genauer erklären, damit Deine Geschichte richtig spannend wird. Viel Spaß! Dein Lesebär
7)
„Was könnten wir in dieser Situation tun?“, fragte Jonas. Maxi dachte einen kurzen Moment lang nach. Dann schlug er vor, dass sie zu Sven gingen und überprüften, ob er der Dieb war.
Sven war sehr ärgerlich über ihren Verdacht. Beleidigt riss er seinen Rucksack auf und zeigte Ihnen, dass er den Siebten Zwerg nicht hatte. Jonas und Maxi entschuldigten sich. Sie überlegten zu dritt weiter, bis Jonas eine plötzlich eine neue Spur auffiel.
„Wir haben ja den Tatort noch gar nicht untersucht!“, rief er.
Gemeinsam mit Sven gingen die beiden zurück in die Höhle. Dort nahmen sie die Tropfsteine unter die Lupe. Als sie die Stelle genauer betrachteten, wo der Siebte Zwerg fehlte, entdeckten sie einen merkwürdigen Haufen Quarzsand. Während Maxi und Jonas ihren Fund vorsichtig betasteten, schaute Sven nach oben.
„Das glaube ich nicht“, murmelte er. Neugierig blickten auch die beiden anderen zur Höhlendecke.
„Ein Erdrutsch“, schrie Jonas, „das ist es!“
Maxi fing sofort an zu graben und nach wenigen Augenblicken kam der fehlende Tropfstein unter dem Sand zum Vorschein.
„Von wegen geklaut“, brummte Sven. In diesem Augenblick betraten zwei Polizisten, gefolgt von Herrn Quarz den Tatort.
„Ich zähle sieben“, sagte der eine Polizist.
„Ich komme auf acht! Das macht zwei mehr, und nicht einer weniger, Herr Quarz!“, meinte der andere.
Jonas erwiderte daraufhin: „Der achte ist nur ein Sandhaufen, der den siebten verschüttet hat!“
„Ich hätte wohl lieber die Zeitung als die Polizei verständigen sollen“, bemerkte Herr Quarz. Zum Abschied spendierte er allen ein Eis.
Jona (Klasse 4, Albert-Schweitzer-Volksschule Albertshofen)
Lieber Jona,
Mensch, was für eine tolle Idee! Der siebte Zwerg ist verschüttet worden, nicht gestohlen. Das ist eine tolle Überraschung, die Deine Geschichte richtig spannend macht.
Viele Grüße
Dein Lesebär
8)
Maxi und Jonas rasten sofort zu Herrn Quarz. Sie fragten, ob sie ihm beim Suchen des Diebes helfen können. Er freute sich auf ihre Unterstützung. Sie befragten die spindeldünne Frau, aber sie war es nicht.
Maxi murmelte: „Vielleicht war es doch Sven!“
Jonas meinte: „Wollen wir ihn mal suchen?“
Sofort machten sie sich auf den Weg. Als sie Sven in einer Ecke im Museum sitzen sahen, ahnten sie Schlimmes.
Maxi fragte Sven: „Hast du den Stein geklaut?“
Er begann zu heulen. Ganz erschöpft erzählt er den Jungs was passiert war.
„Ich wollte ihn nur einmal anfassen und schon hatte ich ihn in der Hand. Ich konnte ja nicht ahnen, dass er gleich abbricht. Vor lauter Schreck ließ ich den Stein fallen. Aber er ist weggerollt und ich weiß nicht wohin“, jammerte Sven.
Die Jungs trösteten ihn und nahmen ihn mit auf die Suche nach dem verlorenen Stein.
Als sie an der Höhle ankamen, trafen sie Herrn Quarz. Sie erzählten ihm, was passiert war und er machte sich auf den Weg zur Unglücksstelle. Auf einem Blick sah Jonas den Stein unter einem Felsvorsprung. Er holte ihn hervor. Sven bekam großen Ärger. Seine Eltern mussten die Kosten für einen Schaukasten übernehmen, in dem der Stein nun liegt.
Lea (Klasse 4, Albert-Schweitzer-Volksschule Albertshofen)
Liebe Lea,
danke für Deine schöne Geschichte! Es ist eine gute Idee, dass Sven den Tropfstein nicht mit Absicht gestohlen hat.
Außerdem finde ich prima, dass Maxi und Jonas zuerst die spindeldünne Frau verdächtigen. So ist das oft in Detektivgeschichten: Man wird zuerst auf viele falsche Fährten geschickt, bevor der wirkliche Schuldige gefasst wird.
Viele Grüße
vom Lesebär
9)
Sie liefen zu Herrn Quarz, der aufgeregt vor der Höhle umherging und stellten ihm Fragen:
„Welche Personen waren in der Nahe der Höhle? Wer kennt sich besonders gut mit Tropfsteinen aus? Wer….“
„Stopp!“, schrie Herr Quarz. Er war völlig durcheinander. „Einer nach dem anderen!“, meinte er und Maxi begann erneut:
„Herr Quarz, könnte ein Kind den Tropfstein aus der Höhle entwendet haben?“
„Wieso? Habt ihr einen Verdacht?“ fragte Herr Quarz besorgt.
„Könnte sein,“ antwortete Maxi und sah auffällig zu Sven hinüber.
Sven bemerkte Maxis Blick und rannte los in Richtung Höhle. Alle standen wie versteinert da und sahen, wie Sven in der Höhle verschwand. Maxi und Jonas nahmen die Verfolgung auf. In der Höhle sahen sie ihn nur ein kurzes Stück vor sich. Jonas sprang plötzlich auf Sven zu und riss ihn zu Boden.
„Ich hab ihn nicht!“, schrie Sven verzweifelt. „Ich war es nicht!“, beteuerte er.
Maxi drehte sich um und schrie auf einmal los:
„Herr Quarz, die Dame hinter Ihnen, die mit dem roten Pulli. Sie hat den Tropfstein!“
„Was!“, brüllte er und hielt die Frau fest.
„Sie hat ihn in ihren Haaren!“
Verdutzt griff Herr Quarz in ihre Haare und da war er!
Die Museumsdame führte die Frau in ihr Büro und verständigte die Polizei. Später im Schullandheim kam Herr Quarz zu Maxi und fragte ihn:
„Woher hast du gewusst, dass der Stein in ihren Haaren ist?“
„Tja“, sagte Maxi lächelnd „Wer einmal Detektiv werden möchte, braucht eben ein geübtes Auge und gute Freunde, die einem helfen. Dabei grinste er zu Jonas und Sven hinüber.
Max (Klasse 4, Albert-Schweitzer-Volksschule Albertshofen)
Lieber Max,
Deine Geschichte ist ja richtig spannend: mit einer Verfolgungsjagd und einem tollen Versteck – klasse!
Aber wenn Sven unschuldig ist, warum ist er dann eigentlich weggerannt? Hatten Maxi, Jonas und Sven das vorher verabredet, um noch einmal in die Höhle zu kommen?
Vielleicht kannst Du das noch genauer erklären.
Es grüßt Dich
Dein Lesebär
14)
Da staunte Jonas und sagte: „Du willst Detektiv werden?“
„Ja ich will Detektiv werden, weil es spannend ist und man Verbrecher jagen kann!“, sagt Maxi auf dem Weg vom Bus ins Zimmer. Maxi musste Jonas sein Gebetsbuch tragen.
Seine Lehrerin sagte zu allen, sie sollen zum Bus runter, denn wir fahren zu einer Tropfsteinhöhle. Als sie an der Tropfsteinhöhle angekommen sind, wartete Herr Quarz, der Führer, schon an der Hölle. Sie gingen alle in die Höhle. Herr Quarz erklärt, dass in einem Jahr die Tropfsteine 2 mm wachsen. Als die Kinder mit Herr Quarz aus der Höhle draußen waren, kamen drei Frauen, die dann mit Herrn Quarz in die Höhle sind.
Und während der Stunde, wo die Kinder am Kiosk und im Museum waren, grub der Busfahrer einen unterirdischen Weg in der Höhle. Als niemand zur Höhle schaute, schlich sich der Busfahrer in die Höhle und hat einen der sieben Zwerge abgebrochen. Dann schlich er sich durch den Geheimweg wieder raus und ging zum Bus. Dort steckte er den Stein in die Reisetasche. Die Polizei war schon eingetroffen und hat die Rucksäcke der Kinder durchsucht. Die Polizei ging an dem Bus vorbei und sah den Busfahrer und fragte den Busfahrer, ob er Stein geklaut hat.
Der Busfahrer sagte: „Ich war die ganze Zeit am Bus!“
Dann sagte die Lehrerin: „Steigt ein, wir fahren zurück zur Jugendherberge.“
Beim Aussteigen bemerkte Maxi, dass Herr Steinberger schwerer tragen musste. Vor dem Essen sagten Jonas und Maxi, dass sie krank sind. Als Herr Steinberger zum Essen ging, schlichen sich Maxi und Jonas in Herrn Steinberger sein Zimmer und sie durchsuchten Herrn Steinberger sein Zimmer. Dann durchsuchten sie Herrn Steinberger seine Reisetasche und sie fanden den gestohlenen Stein. Dann riefen sie die Polizei an. Die Polizei verhaftet Herrn Steinberger, den Busfahrer. Jonas und Maxi bekommen einen Detektivausweis und die Polizei bringt den Stein zurück in die Höhle.
Herr Quarz, der Führer, ist glücklich, dass der Stein wieder da ist.
„Morgen fahren wir wieder nach Hause in die Schule!“, sagt die Lehrerin.
Jetzt ist alles wieder gut.
Dominic (Klasse 4b, Grundschule Kitzingen-Siedlung, Kitzingen)
Lieber Dominic,
Du hattest ja eine richtig tolle, ganz neue Idee: Der Busfahrer ist der Täter! Wie spannend!
Allerdings glaube ich nicht, dass man es schaffen kann, in nur einer Stunde einen Geheimgang zu graben. Diese harte Arbeit würde viel, viel länger dauern! Hast Du eine andere Idee, wie sich Herr Steinberger unbemerkt in die Höhle schleichen kann?
Und noch etwas: Warum muss Maxi Jonas' Gebetsbuch tragen? Das verstehe ich nicht. Wenn es für Deine Geschichte nicht wichtig ist, dann lasse das Gebetsbuch lieber weg.
Viel Spaß weiter beim Lesen und Schreiben
Dein Lesebär
15)
Maxi macht mit Jonas die ersten Spuren sicher.
Maxi fragt Jonas: „War das vielleicht Sven?“.
„Keine Ahnung! Ich glaube schon.“
Sven klaut den Stein während des Rundganges. Er tritt gegen den Stein und steckt ihn in seine Jacke. Wieder im Schullandheim angekommen geht Sven in der Freistunde in sein Zimmer und versteckt den Stein in seinem Koffer. Danach geht er an den Kiosk.
Dort trifft er Maxi und Jonas, er fragt: „Na, schmeckt’s und habt ihr schonen einen Hauptverdächtigen?“
Sven will sich einschleimen, da er glaubt von den beiden verdächtigt zu werden. Er tut so, als ob gar nichts passiert wäre. Als Maxi und Jonas ihn fragen, ob er etwas gesehen hat, bekommt Sven doch ein schlechtes Gewissen. Er will den Stein wieder zurück in die Höhle stellen, traut sich aber nicht. Er geht zum Lehrer und erzählt ihm die ganze Geschichte.
Der Lehrer ist nicht böse auf Sven und sagt: „Wir stellen den Stein heute Abend gemeinsam zurück zu den anderen 6 Zwergen.“
Sven ist froh, dass der Lehrer mit ihm die Sache gemeinsam zu Ende bringen will. Sie gehen nach dem Abendessen in die Höhle und stellen den 7. Zwerg wieder an die Stelle zurück, wo er ihn weggenommen hat. Am selben Abend sagt er zu Maxi und Jonas, dass er den Stein geklaut hat.
Damit war Maxis erster Fall gelöst. Sven hat kein schlechtes Gewissen mehr und nimmt sich für die Zukunft vor nie wieder etwas zu stehlen.
Mathis (Klasse 4b, Grundschule Kitzingen-Siedlung, Kitzingen)
Lieber Mathis,
Deine Geschichte finde ich prima! Schön, dass Sven den Tropfstein von selber wieder zurückbringt.
Leider muss Maxi in Deiner Geschichte gar nicht viel tun, um den Fall zu lösen. Warum erleben Maxi und Jonas nicht noch ein Abenteuer bei ihren Ermittlungen, bevor Sven den Stein zurückbringt? Dann wird Deine Geschichte länger und spannender.
Viel Spaß dabei!
Dein Lesebär
16)
Was die beiden nicht wissen: Sven wartet bis alle von der Höhle weg sind. Er geht leise in die Höhle und bricht ein Stück von einen der sieben Zwerge ab. Er versteckt ihn unter seinen Pulli und rennt raus.
Herr Quarz schaut ob er was Merkwürdiges entdeckt. Und er sieht Sven der zur Herberge rennt. Herr Quarz schreit: „Polizei der Dieb rennt zur Herberge!“
Die Polizei rennt hinter her und sucht in der Herberge nach Sven, den sie gesehen haben. Die Frau aus der Herberge sagt der Polizei, wo Sven ist.
Die Polizei findet Sven gleich und bringt ihn zum Herrn Quarz. Herr Quarz fragt Sven, wie er den Stein geklaut hat.
Sven sagt: „Ich habe den Stein in der Höhle abgebrochen, weil ich angeben wollte.“
Dafür muss Sven im Museum Strafarbeit machen.
Sandro und Manuel (Klasse 4b, Grundschule Kitzingen-Siedlung, Kitzingen)
Lieber Sandro, lieber Manuel,
Ihr habt eine schöne Geschichte geschrieben! Es ist sehr aufregend, wie Sven wegläuft und die Polizei ihn verfolgt.
Könnt Ihr das noch genauer beschreiben? Wo rennt Sven zuerst hin, wo rennt er danach hin? Was sagen die Polizisten zu der Frau aus der Herberge und was antwortet sie?
Ich glaube, wenn Ihr Eure Geschichte ein bisschen länger macht, dann wird sie noch spannender.
Viele Grüße
von Eurem Lesebär
17)
Alle suchen den Zwerg aber keiner findet ihn.
Maxi sagt: „Ich habe überall gesucht aber nirgendwo ist er.“
Sven bekommt ein sehr schlechtes Gewissen und sagt es Maxi und Jonas. Sie fahren zurück ins Schullandheim. Sven kann sogar nachts nicht schlafen, weil er so ein schlechtes Gewissen hat. Er geht zusammen mit Maxi und Jonas zum Lehrer.
Der Lehrer fragt Sven, warum er das alles getan hat.
Sven erzählt alles: „Bei der Führung bin ich an den Zwerg gestoßen. Der Tropfsteinzwerg fiel um. Ich hatte Angst, dass ich Ärger bekomme. Darum versteckte ich den Zwerg.“
Der Lehrer, Maxi, Jonas und Sven fahren noch alle zusammen zur Tropfsteinhöhle. Sie holten den Zwerg und gaben ihn Herrn Quarz.
Maxi freute sich, dass der Fall gelöst war.
Und von jetzt an gibt es Sven immer zu, wenn ihm etwas passiert ist.
Stefan (Klasse 4b, Grundschule Kitzingen-Siedlung, Kitzingen)
Lieber Stefan,
danke für Deine schöne Geschichte! Prima, dass Sven von selber merkt, dass er etwas Falsches getan hat.
Schade nur, dass Maxi eigentlich gar nichts tun muss, um seinen ersten Fall zu lösen! Beschreibe doch mal, was Maxi und Jonas unternehmen, um den Dieb zu finden: Vielleicht befragen sie die Frau vom Museum und den Mann am Kiosk. Oder sie beobachten die älteren Damen, die auch in der Höhle waren.
So wird Deine Geschichte sicher noch spannender!
Viele Grüße
Dein Lesebär
18)
Dann knurrt etwas. Jonas fragt Maxi: „Hast du Hunger?“
„Ja“, sagt Maxi, „ich hole mein Brot.“ Das Brot war im Rucksack und der war im Bus. Also muss er zum Bus laufen. Als er im Bus ist, entdeckt er die Tasche des Busfahrers. Aber sie sieht merkwürdig aus, da war irgendetwas Spitzes.
„Was könnte das sein?“, fragte sich Maxi.
Er öffnete sie und flüsterte: „Oh mein Gott!“
Er ging sofort zu Jonas und erzählte ihm alles. Die beiden beobachten den Busfahrer und sie bemerken, dass der Busfahrer und Herr Quarz unter einer Decke stecken. Sie rufen sofort die Polizei an. Als die Polizei da ist, fesseln sie den Busfahrer.
Der Busfahrer fleht: „Bitte nicht! Herr Quarz und ich wurden erpresst von unserem Chef (die Frau, die so böse guckt) und deshalb mussten wir alles tun, was sie sagte.“
Der Polizist erwiderte: „Okay, sie geben den 7. Zwerg ihrem Chef.“
Der Busfahrer fragt: „Wieso?“ und der Polizist antwortet: „Weil das eine Fälschung ist. Der echte zerbrach in 17 Teile.“
Der Busfahrer war erleichtert: „Okay“.
Er bringt ihn zu seinem Chef. Als er es zum Chef bringt, verfolgt ihn die Polizei und dann nehmen sie den Chef fest und die Frau kommt ins Gefängnis.
Dann sind die wieder in die Tropfsteinhöhle und haben den echten 7. Zwerg zusammengeklebt und am Ende war der 7. Zwerg wieder da.
Danach bekommen Maxi und Jonas silberne Detektiv-Medaillen. Jetzt ist alles wieder in Ordnung.
Aleyna (Klasse 4b, Grundschule Kitzingen-Siedlung, Kitzingen)
Liebe Alyena,
danke für Deine schöne Geschichte! Es gibt bei Dir viele Überraschungen: Erst glaubt man, der Busfahrer ist der Dieb, dann kommt noch Herr Quarz dazu und am Ende ist die Frau aus dem Museum der Chef der Diebesbande. Das macht Deine Geschichte sehr spannend!
Den Beginn Deiner Geschichte erzählst Du ausführlich und abwechslungsreich. Am Schluss erzählst du ziemlich schnell, wie der Chef überführt und der 7. Zwerg in der Höhle angebracht wird. Das ist nach Deinem tollen Anfang ein bisschen schade!
Noch ein Tipp: Du benutzt mal das Präsens (Gegenwart), mal das Präteritum (Vergangenheit). Achte darauf, dass Du nur eins von beiden verwendest.
Viel Spaß beim Weiterschreiben
wünscht Dein
Lesebär
19)
Nachdem Herr Quarz aus der Höhle gerannt kam fragten Maxi und Jonas den Kioskbesitzer ob er etwas gesehen hat.
Er erzählte ihnen: „Ich habe einen Mann gesehen als er vorbei gerannt ist. Der Mann hatte keinen Stein bei sich!”
Maxi und Jonas denken sich: „Wenn der Mann keinen Stein hatte muss er den Stein irgendwo versteckt haben oder er ist nicht der Dieb.”
Die beiden suchen das ganze Gebiet um die Höhle ab und finden den Tropfstein. Dort legen sie sich auf die Lauer und warten bis der Dieb zurückkommt.
Endlich kommt der Dieb. Die beiden springen auf den Dieb aber der schüttelt beide ab und rennt mit dem Stein weg. Maxi und Jonas verfolgen den Dieb.
Sie denken: „Er entkommt uns noch!“ Aber da stolpert der Dieb über einen Stein auf dem Boden. Er fällt hin und Maxi und Jonas setzen sich auf ihn drauf.
Der Dieb erzählt: „Ich habe den Stein geklaut weil mich ein Millionär beauftragt hat und mir eine Million Euro versprochen hat. Ich habe mich mit eurer Klasse rein geschlichen und wollte mit der Damengruppe wieder raus schleichen. Das ging aber fast schief weil Herr Quarz mich fast entdeckt hätte. Deswegen hab ich den Stein versteckt, um den Stein jetzt wieder zu holen. Aber das hat nicht geklappt, weil ihr mich erwischt habt.”
Herr Quarz lobt Maxi und Jonas. Sie bekommen als Belohnung ein Eis.
Maxi sagt zu Jonas: „Ich werde Detektiv.“
„Gute Idee. Wir können einen eigenen Detektivclub gründen”, meint Jonas.
„Ja, guter Einfall”, antwortet Maxi.
Florian und Christoph (Klasse 4b, Grundschule Kitzingen-Siedlung, Kitzingen)
Lieber Florian, lieber Christoph,
Eure Geschichte ist sehr spannend! Maxi und Jonas befragen Zeugen, suchen nach Hinweisen und verfolgen den Dieb - genau wie in jeder guten Detektivgeschichte.
Was Eurer Geschichte allerdings fehlt, sind Kommas! Lest Eure Sätze noch einmal durch und überlegt, wo ihr Kommas setzen müsst. Auch das gehört zu einer guten Detektivgeschichte dazu.
Viel Spaß bei Euren Komma-Ermittlungen
wünscht Euch
Euer Lesebär
21)
Nach einer kleinen Weile verschwindet Herr Quarz und fährt mit seinem Auto weg. Die zwei Freunde denken sich nichts dabei.
Jonas schlägt vor: „Wir untersuchen erst einmal den Tatort.“
Maxi ist mit diesem Vorschlag einverstanden und die beiden Jungen machen sich auf den Weg zu den sieben bzw. sechs Zwergen.
„Suchen wir jetzt Spuren wie die Profis im Fernsehen?“, fragt Maxi.
„Na klar!“, flüstert Jonas. Sie suchen jeden Winkel ab, aber leider ohne Erfolg.
Als sie gerade zurück zur Gruppe gehen wollen, entdecken sie eine Brille auf dem Boden. Die beiden schleichen näher heran und betrachten das Fundstück gründlich.
Plötzlich ruft Jonas aus: „Herr Quarz ist der Dieb. Das ist seine Brille. Er hat den siebten Zwerg mitgehen lassen.“
Die Buben rennen so schnell sie können zum Parkplatz, der sich direkt neben der Höhle befindet. Als sie dort angelangt sind, werden sie von hinten überwältigt.
Die beiden wachen auf und wissen nicht, wo sie sind. Sie schauen sich um und befinden sich in einem kleinen von Betonwänden umgebenen Zimmer.
Inzwischen machen sich die Lehrer und Klassenkameraden große Sorgen. Kurz entschlossen nimmt Herr Dieck sein Handy aus der Tasche und verständigt die Polizei, deren Zentrale unten im Dorf liegt.
Schon nach fünf Minuten rücken zwei Polizeistreifen an und befragen Herrn Dieck. In der Zwischenzeit ruft Frau Meier die Klasse zusammen und verkündet:
„Wir müssen extrem vorsichtig sein, damit nicht noch einer verschwindet.“
Auf einmal klingelt das Mobiltelefon des Sportlehrers. Der Entführer ist dran. Am Apparat flüstert eine geheimnisvolle Stimme:
„Wenn ihr die Jungs lebend wiedersehen wollt, legt in einer halben Stunde 200.000 Euro hinter den Kiosk. Und keine Polizei! Ist das klar?“
Danach ist es eine Weile still, aber nicht lange. Die zwei Streifenpolizisten informieren sofort das Sondereinsatzkommando (SEK), das auch schon ein paar Minuten später vor Ort ist und in Position geht.
Ein Polizeibeamter bringt die Klasse in Sicherheit und beruhigt die Kinder: „Ihr braucht keine Angst zu haben. Ich bleibe bei euch.“
Währenddessen spricht der Entführer im Geiselzimmer zu den Buben: „Kommt mit … und keinen Mucks! Ist das klar?“
Die beiden Freunde steigen ins Auto und Herr Quarz rast zum Höhlenparkplatz. Dort angelangt, steigt der Mann blitzschnell aus dem Wagen und rennt zum Kiosk.
Im selben Augenblick schreit der Einsatzleiter „Zugriff!“, und zwei Mitarbeiter des Einsatzkommandos stürzen sich auf Herrn Quarz.
Maxi und Jonas werden aus dem Auto geholt und zur Klasse gebracht. Nach drei Tagen fahren sie wieder mit dem Bus heim. Maxi ist sehr froh, als er seine Eltern sieht. Dies ist der Beginn seiner Detektivkarriere.
Thomas Quarz wird wegen Sachbeschädigung, Freiheitsberaubung und Erpressung zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Johannes und Moritz, unter Mitwirkung von Katharina und Valentin (Klasse 4, Volksschule Willanzheim)
Lieber Johannes und Moritz, liebe Katharina und Valentin,
Wahnsinn! Eure Geschichte ist ja so aufregend! Mit Entführung und Sondereinsatzkommando - fast wie im Fernsehen!
Eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen: Als Maxi und Jonas entführt werden, da erwähnt Ihr ganz lange nicht, wer es getan hat. Ihr schreibt immer nur "der Entführer" und das macht Eure Geschichte total spannend. Vielleicht ist es ja doch nicht Herr Quarz, sondern der dicke Mann vom Kiosk oder ein Unbekannter? Ich habe richtig gezittert.
Und dann erwähnt Ihr plötzlich Herrn Quarz als Entführer, so ganz nebenbei - und dabei geht die Spannung einfach kaputt. Versteht Ihr, wie ich das meine?
Aber keine Sorge: Das ist nun wirklich schon die höhere Kunst des Erzählens!
Viele Grüße
Euer Lesebär
22)
Da die beiden einen Verdacht haben, wollen sie Svens Zimmer genauer unter die Lupe nehmen. Aber leider sind alle Räume abgeschlossen. Als sie sich schließlich mithilfe einer Karte Zutritt verschafft haben, durchsuchen sie Svens Zimmer. Doch sie finden nichts Auffälliges und beschließen, Sven genau zu beobachten.
Gesagt, getan! Aber es stellt sich heraus, dass der angeberische Sven nichts mit der Sache zu tun hat.
Anschließend nehmen sie sich die Frauen mit dem weißen Haar vor. Doch auch dieser Verdacht ist unbegründet.
Nun schleichen sie Herrn Quarz bei einem Sicherheitsrundgang hinterher. Dabei beobachten sie, wie der Führer den nächsten der sieben Zwerge abbricht.
Sofort laufen sie zu ihrer Lehrerin , die auf der Stelle die Polizei verständigt.
In den nächsten zehn Minuten wird Herr Quarz überführt und wegen Sachbeschädigung in Haft gesetzt.
Maxi und Jonas erhalten für das Ergreifen des Diebs eine Belohnung.
Andre, Clemens und Andreas (Klasse 4, Volksschule Willanzheim)
Lieber Andre, lieber Clemens, lieber Andreas,
Eure Geschichte gefällt mir prima, weil Maxi und Jonas verschiedene Verdächtige haben, die sie nacheinander genauer unter die Lupe nehmen.
Leider erzählt ihr nicht, wie Maxi und Jonas die Unschuld von Sven und den weißhaarigen Frauen herausbekommen.
Das würde ich gerne genauer wissen!
Habt Ihr Lust, Eure Geschichte noch ein wenig zu verändern?
Neugierige Grüße
Euer Lesebär
23)
„Ok , los geht’s !“,ruft Jonas. Sie wagen sich zusammen noch mal in die Höhle. Beide suchen mit einer Taschenlampe jede Ecke ab.
Auf einmal ruft Maxi: „Hey schau mal, da glänzt etwas Silbernes am Boden.“
Jonas hebt es auf. „Das ist ja eine Uhr, wem die wohl gehört?“
„Ist das nicht Leos Uhr ? Sollen wir die mitnehmen?“, fragt Maxi.
„Nein wir lassen sie lieber liegen.“ antwortet Jonas.
Langsam wird es spät. Frau Meier ruft die Kinder zu sich: „Kommt wir gehen nach Hause, es gibt gleich Abendessen. Danach geht ihr in eure Zimmer und macht euch bettfertig.“
„Jippi, endlich gibt es Abendessen!“, freut sich Sven. Nach einer Weile kommen Sven, Jonas, Leo und Maxi vom Abendessen. Sie schlendern langsam in ihre Zimmer.
„Mhm, waren die Spagetti lecker. Komm wir ziehen uns um und gehen ins Bett“, gähnt Jonas.
In der Nacht wacht Leo auf. Er hat ein komisches Gefühl und zittert. Etwas lässt ihm keine Ruhe. Er zieht sich an und geht nach draußen. Dann bringt er den Tropfstein zurück in die
Höhle an den alten Platz.. Am nächsten Tag gehen der Dedektiv Maxi und sein Gehilfe Jonas wieder in die Höhle. Auf einen Blick sehen sie den abgebrochenen Tropfstein dort liegen. Jonas und Maxi rennen zu Herr Quarz, der zufällig vor der Höhle steht.
„Herr Quarz, schauen sie mal! Der gestohlene Tropfstein ist wieder da! Er liegt auf dem Boden. Wir haben auch schon Fingerabdrücke entdeckt. Es könnte sein, dass Sven den Tropfstein geklaut hat“, stottert Maxi.
„Sven soll es gewesen sein? Ihr seid euch zwar nicht sicher, aber wenn es Sven gewesen ist, sollten wir ihn heim schicken. Folgt mir!“, schreit Herr Quarz verzweifelt. Sie gehen zu Sven ins Zimmer und fragen: „Hast du den Tropfstein geklaut?“
„W, w, was welchen Tropfstein denn? Wovon sprecht ihr?“, ruft Sven. Hinter ihm sitzt Leo. Sven hat das Geheimnis von Leo erfahren, denn er hat es ihm gesagt und da Leo Svens bester Freund ist, will er die Schuld auf sich nehmen.
„Hast du nun den Tropfstein gestohlen? Ja oder Nein ?“, wiederholte sich Herr Quarz.
„Ja, Ja ich habe ihn gestohlen!“ spricht Sven ängstlich.
„Hab ich es doch gewusst. Los pack deine Sachen, du fährst nach Hause!“, brüllt Herr Quarz und knallt die Tür hinter sich zu. Nach dem Packen dreht sich Sven zu Leo um. Leo macht ein komisches aber auch trauriges Gesicht.
Nun geht Sven nach draußen und verabschiedet sich von seiner Klasse. Bevor Sven in den Bus einsteigt, schreit Leo: „Halt ! Nicht fahren! Ich bin es gewesen der den Tropfstein gestohlen hat, nicht Sven. Ich wollte nur ein schönes Andenken mit nach Hause nehmen. Er hat nur die Schuld auf sich genommen weil er mein bester Freund ist.“
„Was, du warst das?! Weißt du, ich bin eigentlich echt stolz auf dich, dass du es zugegeben hast. Aber ein bisschen sauer bin ich auch“, flüstert Herr Quarz Leo zu.
Er verkündet : „Sven darf hier bleiben. Denn jetzt wo die Sache mit dem Tropfstein geklärt ist, ist alles in Ordnung. Amüsiert euch schön! Aber tut mir einen Gefallen und klaut nichts mehr“, lacht Herr Quarz.
Nach einer Woche Jugendherberge und Aufregung fahren alle Kinder wieder nach Hause. Maxi und Jonas bekommen von Frau Meier ein Geschenk. Alle erzählen das Abenteuer ihren Eltern.
Lea, Alina und Nina (Klasse 4a, Volksschule Hellmitzheimer Bucht Markt Einersheim)
Liebe Lea, Alina und Nina,
eine tolle Geschichte! Es ist spannend, dass eine ganz neue Person (Leo) der Dieb ist. Und von Sven ist es mutig, die Schuld auf sich zu nehmen. Viel besser aber ist es, dass Leo schließlich doch alles eingesteht.
Mein Tipp: Wenn Ihr eine Geschichte (oder ein Diktat oder einen Aufsatz) schreibt, dann lest Euch am Ende noch einmal alles in Ruhe durch. Achtet darauf, ob alle Wörter richtig geschrieben und alle Satzzeichen da sind.
Viele Grüße
Euer Lesebär
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